Liebe Menschen in Sachsen-Anhalt,

seit über 10 Jahren arbeite ich als Sozialarbeiterin mit Menschen zusammen, die durch persönliche Problemlagen, Krisen und strukturellen Defiziten von sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe bedroht oder ausgeschlossen sind. Mich macht es betroffen zu sehen, dass es viele Menschen gibt, die nur wenig Chancen haben, an Bildung, Gesundheit, Sicherheit, fairen Arbeitsbedingungen und Lebensqualität teilzuhaben.

Und ganz ehrlich, mir reicht es!

Das war auch der Grund für mich, politisch aktiv zu sein. Seit mehreren Jahren engagiere ich mich in der Kommunalpolitik, weil es wichtig ist, wie unsere Kindergärten und Schulen ausgestattet und ob Feuerwehren einsatzfähig sind, Ehrenamt gefördert wird, dass Radwege und der ÖPNV ausgebaut werden und die Gesundheitsfürsorge auch im ländlichen Raum abgesichert ist. Es geht darum, dass unser Zuhause liebens- und lebenswert für alle gestaltet wird.

Im Landtag von Sachsen-Anhalt möchte ich meine Stimme für soziale Gerechtigkeit erheben und mich für die lebenswerte Gestaltung unserer Region einsetzen.

Ihre
Carola Kunde

Mit Mut gestalten

Meine Positionen

  • Stärkung der Kommunen durch auskömmliche Finanzierung
  • Kinderarmut entgegen wirken durch Reform sozialer Transferleistungen
  • Verbesserung der Rechtsposition von Kindern und Jugendlichen
  • Förderung politischer Partizipation junger Menschen durch Herabsetzung des Wahlalters und Etablierung von Kinder- und Jugendparlamenten
  • Stärkung des institutionellen Kinderschutzes durch kinderrechtsbezogene Schutzkonzepte, einer Qualitätsoffensive für Beschäftigte in Bildung und Erziehung, die Etablierung eines Landesnetzwerkes Frühe Hilfen und Kinderschutz sowie die Verstetigung kommunaler Netzwerkstrukturen
  • Jugendämter im Land müssen ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen können. Die verschiedenen Leistungen und Angebote dürfen nicht länger gegeneinander in Haushaltsdebatten ausgespielt werden. Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit sind als Rechtsanspruch zu formulieren und müssen von der Behauptung, dass es sich um freiwillige Aufgaben handelt, frei gesprochen werden
  • Konsequente Umsetzung der Verfahrensrechter Jugendlicher und Heranwachsender in Strafverfahren.
  • Weiterentwicklung sinnvoller Maßnahmen, um Jugendkriminalität zu begegnen.
  •  Verlässliche Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für Kinder, junge Menschen und Familien vor Ort: flächendeckend Kita-Sozialarbeit, Schulsozialarbeit, Jugendkoordinator*innen und mobile Familien- und Erziehungsberatungsstellen
  • Stärkung der Rechtsposition und von Menschen mit psychischer Erkrankung und Behinderung
  • Einführung eines Übergangsmanagement zwischen Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Gesundheitswesen sowie Förderung der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes
  • Gesundheit als Gradmesser von Entscheidungen zur Etablierung eines gemeinwohlorientierten, flächendeckenden und krisensicheren Gesundheitswesens
  • Gerechte Löhne mit Tarifbindung und faire Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen
  • Stärkung des öffentlichen Gesundheitswesens durch kommunalen Klinikverbund und Vorhalten eines finanziellen Schutzschirms
  • Investitionsstau in Krankenhäuser abbauen und auskömmliche Finanzierung sicherstellen
  • Unterstützung und Fachkräftesicherung insbesondere Hausärzte und Kinderärzte als eine wichtige Säule der Gesundheitsversorgung
  • Reform der Gesundheits- und Pflegeversicherung zu einem solidarischen Versorgungssystem
  • Gesundheitsorientierte und selbst bestimmte Sucht- und Drogenpolitik, statt Stigmatisierung und Kriminalisierung

 

Investive Pauschalen an Kommunen Lernorte und Erfahrungsräume müssen geschaffen, etabliert und erhalten werden. Das erfordert investive und finanzielle Mittel, welche vorrangig die kommunalen Haushalte belasten. Zu Lernorten und Erfahrungsräumen zählen Kindertagesstätten, Schulen, Spielplätze, Jugendclubs, Vereinsräume, Erholungsräume, Rad- und Wanderwege. DIE LINKE... weiterlesen
Wettbewerb gelte als Garant für Ergebnisqualität in der Gesundheitsversorgung, die Auffassung der CDU bei der Bundestagsdebatte betreffend die Krankenhausfinanzierung. Das muss man sich mal vorstellen, es wird also davon ausgegangen, dass Krankenhäuser dann gute Arbeit leisten, wenn sie miteinander konkurrieren und unternehmerische Höchstleistung in Form von Gewinnen abliefern. Ziel erreicht, liebe CDU, denn bundesweit haben die ... weiterlesen

Über mich

  • seit 09/2018 berufsbegleitendes Masterstudium Soziale Arbeit/ Schwerpunkt Familie an der Fachhochschule Potsdam
  • seit 2010 als Sozialarbeiterin im Landratsamt Nordhausen tätig
  • 2007 – 2010 Duales Studium an der Berufsakademie Gera zum Bachelor of Art/ Soziale Arbeit
  • 2007 Abitur am Goethegymnasium Kelbra
  • seit 08/2019 Mitglied im Jugendhilfeausschuss Mansfeld-Südharz/ stellvertretende Vorsitzende
  • seit 08/2019 Mitglied im Unterausschuss Jugendhilfeplanung Mansfeld-Südharz
  • 01/2018 bis 12/2019 Vorsitzende des Verbandsgemeindeelternrates der Verbandsgemeinde „Goldene Aue“
  • 10/2018 bis 12/2019 Gemeindeelternvertretung der Gemeinde Berga
  • seit 12/ 17 Kreisvorsitzende KV DIE LINKE.MSH
  • seit 12/15 Mitglied im Kreisvorstand des KV DIE LINKE.MSH
  • seit 02/2015 stellvertretende Vorsitzende des Vereins Soziokultur Sangerhausen e.V./ Trägerverein der internationalen Begegnungsstätte OASE und des Bündnisses „Sangerhausen bleibt bunt.“

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